Mit Krafttraining gegen Rückenerkrankungen –
Warum Muskelaufbau Beschwerden vorbeugt

Mit Krafttraining gegen Rückenerkrankungen –<br> Warum Muskelaufbau Beschwerden vorbeugt

Um zu verstehen, warum ein angemessener Muskelaufbau im Bereich des Rückens so wichtig ist, muss man sich zunächst vergegenwärtigen, welche Erkrankungen in dieser Region überhaupt vorhanden sind, und wie diese entstehen. Bis zum 50. Lebensjahr entwickeln heutzutage etwa 75 % aller Menschen zeitweilig Wirbelsäulenerkrankungen bzw. Beschwerden. Diese umfassen sowohl einfache Kreuzschmerzen und den sogenannten Hexenschuss als auch die gravierendste Form: den Bandscheibenvorfall. Häufig sitzende Tätigkeiten im Beruf und eine mangelnde Bewegung in der Freizeit können Hauptgründe für diese Beschwerden und Krankheiten sein.
 Wie aber entstehen nun solche Rückenbeschwerden auf anatomischer Ebene?

Beim Lumbago, also dem umgangssprachlichen „Hexenschuss“, kommt es infolge einer „falschen Bewegung“ durch verspannte Muskulatur in der Steißregion oder durch das Anheben einer zu schweren Last. Dabei werden die austretenden Nerven (besonders häufig die des Ischiasnervs) durch den Wirbel gequetscht, was zu starken Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit führt. Wenngleich auch sehr schmerzhaft und unangenehm, vergeht der Schmerz meist von selbst, und es bleibt keine weitere Beeinträchtigung.

Im schlimmsten Fall können Bandscheibenvorfälle neben starken Schmerzen auch Lähmungen von Körperregionen nach sich ziehen. Dabei kann ein Teil der Bandscheibe, die als „Polster“ zwischen zwei Wirbeln liegt, in den Kanal des Rückenmarks entweichen und dort die Nerven zusammendrücken. Starke Schmerzen und Lähmungen in Regionen unterhalb des Vorfalls sind die Folge. Bandscheibenvorfälle können in der gesamten Wirbelsäule auftreten, wobei besonders Vorfälle im Bereich der Halswirbelsäule mit gravierenden Ausfallerscheinungen verbunden sind. Bei dieser Art des Bandscheibenvorfalls hilft meist nur eine schnelle Operation bei der Teile der Bandscheibe entfernt werden müssen.

Grundsätzlich besteht kein hundertprozentiger Schutz gegen eine schwerwiegende Wirbelsäulenerkrankung, so kann ein austrainierter Sportler diese ebenfalls bekommen, nur ist das Risiko bedeutend geringer.
 Zunächst sollte das eigene Körpergewicht kontrolliert werden. Übergewicht stellt eine Dauerbelastung für die Bandscheiben dar, so dass eine Reduktion grundsätzlich von Vorteil ist und dem Risiko eines Bandscheibenvorfalls entgegenwirkt. Regelmäßiges und gezieltes Training der Rückenmuskulatur insbesondere durch Krafttraining – zum Beispeil bei uns in der Sauna- und Fitnessinsel Krumbach – kann nachweislich die Wirbelsäule entlasten. Hierbei sind besonders die Muskeln, die der Wirbelsäule anliegen, die autochthone Rückenmuskulatur, zu erwähnen. Eine sportliche Lebensweise kann somit auf vielerlei Hinsicht einen gesunden Rücken unterstützen. Ebenfalls wichtig sind eine richtige Matratze sowie ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz.

Keine Angst vor Trainingspausen – So profitieren wir vom Muscle Memory Effect

Keine Angst vor Trainingspausen – So profitieren wir vom Muscle Memory Effect

Viele Sporttreibende kennen das Gefühl, das sich einstellt, wenn man im Urlaub, viel beruflich unterwegs oder gesundheitlich verhindert ist, und das regelmäßige Training nicht absolvieren kann: Es dauert nicht lange, und man fühlt sich, als sei das ganze Training der letzten Zeit für die Katz. Doch wie sieht es eigentlich wirklich aus? Wie viel Muskeln verlieren wir tatsächlich und vor allem in welchem Zeitraum?

Das wahrscheinlich Wichtigste vorab: Tatsächlicher Muskelverlust setzt erst nach zwei bis drei Wochen Trainingspause ein und beginnt dann auch nur langsam. Alles, was wir bis zu diesem Zeitpunkt zu merken scheinen, ist lediglich auf der einen Seite unsere Psyche, die mit uns spielt, als auch die Glykogenspeicher, die eventuell geleert werden. Denn in der Trainingspause wird zunächst der Glykogenspeicher geleert, und die visuelle Muskelmasse erscheint dadurch geringer. Dies ändert sich jedoch, sobald das Training, hoffentlich bald auch wieder bei uns in der Sauna- und Fitnessinsel Krumbach, wieder normal aufgenommen wird.

Denn was unsere Muskulatur betrifft, da profitieren wir vom sogenannten „Muscle Memory Effect“. Forscher der Keele University haben Belege dafür gefunden, dass sich unsere Muskeln an früheres Wachstum „erinnern“. Das bedeutet, dass wir zwar nach einer Sportpause sicherlich nicht sofort an alte Leistungen anknüpfen können, das Muskelgedächtnis in unserem Körper aber dabei hilft, deutlich schneller wieder Muskelmasse aufzubauen und an die ursprüngliche Fitness anzuknüpfen als bei Untrainierten. Übrigens: Schon einmal die Woche zu trainieren kann vollkommen ausreichen, um sowohl Muskulatur als auch Kraft zu erhalten.

Studie belegt: Sport ist ein wahrer Jungbrunnen

Studie belegt: Sport ist ein wahrer Jungbrunnen

Eine alte Volksweisheit sagt: Wer rastet, der rostet. Und eigentlich weiß es auch jeder, dass Bewegung jung hält. Doch jetzt haben Forscher der Universität Birmingham und des King’s College in London diese Volksweisheit mit neuen wissenschaftlichen Daten belegt und herausgefunden: Sportliche Aktivität im Alter hält den Körper jung und gesund. Zwei Studien wurden im Fachmagazin „Aging Cell“ veröffentlicht. Darin untersuchten die Forscher eine 90-köpfige Gruppe von älteren Menschen zwischen 55 und 79 Jahren, die sich mehrmals wöchentlich sportlich beim Rennradfahren betätigten und verglichen sie mit Gleichaltrigen sowie jungen Erwachsenen, die keinen Sport betreiben.

Dabei untersuchten sie besonders die Verteilung von verschiedenen Muskelfasertypen im großen Oberschenkelmuskel und die aerobe Fitness der Studienteilnehmer. Die Forscher konnten für die sportlich aktiven Älteren einen alterungsverzögernden Effekt durch die langjährige Aktivität zeigen. Sowohl ihre Muskelmasse als auch die Zusammensetzung der Muskelfasern glichen denen von jungen Menschen. Dieser Effekt konnte auch für das Immunsystem der radfahrenden Probanden gezeigt werden. Diese hatten eine erhöhte Anzahl von T-Lymphozyten im Blut und eine geringere Konzentration des entzündungsfördernden Zytokins IL-6; ein Zustand vergleichbar mit dem junger Menschen. Wer also auf der Suche nach einem wahren Jungbrunnen ist, sollte schnellstmöglich mit Sport, hoffentlich bald auch wieder hier bei uns in der Sauna- und Fitnessinsel Krumbach, anfangen.

Gesunde Fette: Diese Fette machen fit

Gesunde Fette: Diese Fette machen fit

Kaum ein anderer Nährstoff hat ein so schlechtes Image wie das Fett. Doch Fett ist nicht gleich Fett, es gibt gute und schlechte Fette. Es reicht also nicht aus, den Fettgehalt einzelner Nahrungsmittel zu kennen. Entscheidend ist vielmehr, welche Fette wir zu uns nehmen und welche davon schlecht oder gut für uns sind. Und auf ganz bestimmte Fette kann unser Körper sogar überhaupt nicht verzichten.

Gute und schlechte Fette

Es gibt also verschiedene Fettarten, die sich in drei Kategorien einordnen lassen: Gesättigte, ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Doch was genau ist der Unterschied zwischen den Fettsäuren und welche Fette sind für ihr schlechtes Image verantwortlich? Die Übeltäter sind schnell gefunden: Gesättigte Fettsäuren, die mit Ausnahme von Kokos- und Palmfett immer tierischen Ursprungs sind. Es gilt mittlerweile als wissenschaftlich bewiesen, dass zu viel tierisches Fett das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen massiv ansteigen lässt. Zum Glück gibt es ja noch die deutlich gesünderen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren: Sie senken den Blutfettspiegel, indem Cholesterin abgebaut wird, beugen der Bildung von Blutgerinnseln vor und verringern sogar das Krankheitsrisiko für Herz und Kreislauf. Einfach ungesättigte Fettsäuren sind etwa in Oliven- und Rapsölen, Avocados sowie Nüssen und Samen enthalten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren finden sich zum Beispiel in vielen pflanzlichen Fetten wie Sonnenblumenöl oder Distelöl und besonders in fettreichen Kaltwasserfischarten wie Hering, Lachs, Thunfisch oder Makrele.

Ohne Fett kein Leben

Die mehrfach und einfach ungesättigten Fettsäuren sind aber nicht nur gesund. Einige davon braucht der menschliche Körper sogar unbedingt ­– kann sie aber nicht selbst herstellen. Sie dienen unter anderem als wichtiger Baustein der Zellerneuerung, des Immunsystems und diverser Hormone. Für Sportler sind dann die so genannten Omega-3-Fettsäuren darüberhinaus wichtig, damit sich strapazierte Muskeln durch den beschleunigten Abbau von Milchsäure schneller erholen. Nach dem Sport, hoffentlich bald auch wieder bei uns in der Sauna- und Fitnessinsel Krumbach, lohnt sich also der Griff zu fettreichen Fischarten.

Tipp: Je weicher oder flüssiger ein Fett nach der Lagerung im Kühlschrank ist, desto höher ist der Anteil an wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Mittlerweile geben viele Lebensmittelhersteller bei den Nährwertangaben auch die jeweiligen Mengen der unterschiedlichen Fettsorten an. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich also.

Also: Fett ist nicht gleich Fett. Tierische Fette bringen ein erhebliches Gesundheitsrisiko mit sich. Pflanzliche Fette wiederum weisen viele gute Eigenschaften auf und sind für den Körper unverzichtbar. Doch egal, ob gutes oder schlechtes Fett: Mit gut 9 kcal pro Gramm ist Fett immer ein Energielieferant erster Güte. Das weiß leider auch der Körper, der es gern für schlechte Zeiten direkt auf die sprichwörtlichen Hüften packt. Wer auf seine schlanke Linie achten will oder muss, sollte also immer alle Fette im Auge behalten.

Mit Training gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Mit Training gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Das erste Grün an den Bäumen ist zu sehen, die ersten Frühblüher konkurrieren ums noch spärlich warme Sonnenlicht. Doch viele von uns möchten am liebsten das Gegenteil: Statt raus an die Luft, uns nur noch tiefer in die Kissen wühlen und schlafen, schlafen und nochmals schlafen. Doch woran liegt dies, bei wem tritt eigentlich wirklich die Frühjahrsmüdigkeit auf und vor allem: Wie wird man sie wieder los?

Das beste Rezept gegen Frühjahrsmüdigkeit ist nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Der Körper muss sich nach dem Winter erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Tatsächlich verengen sich während der kalten Jahreszeit die Blutgefäße ein wenig und in den ersten warmen Tagen – wenn die Frühjahrsmüdigkeit in der Regel auftritt – weiten sie sich wieder. Das führt zu einem niedrigerem Blutdruck und dadurch zur Schläfrigkeit. Dann sind da natürlich noch die Hormone, speziell der Melatoninspiegel. Und gerade nach den langen Wintermonaten ist unser Blut voll mit diesem klassischen Schlafhormon, dessen Ausschüttung durch Tageslicht gehemmt wird. Übrigens sind Menschen mit niedrigem Blutdruck in der Regel häufiger betroffen und auch bei Frauen tritt die Frühjahrsmüdigkeit öfter auf als bei Männern.

Die gute Nachricht für alle: Sport – zum Beispiel hoffentlich bald auch wieder hier bei uns in der Sauna- und Fitnessinsel Krumbach – ist die beste Prophylaxe. Denn wer auch im Winter regelmäßig, wenn auch nur moderat, trainiert hat, hat deutlich weniger mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und kann den Frühling und die ersten warmen Tage auch richtig genießen. Auch wer sein Training im Winter “ verschlafen“ hat, hat jetzt keine Ausrede mehr: Denn es ist nachgewiesen, dass sportliche Aktivitäten auch kurzfristig Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Fit bleiben trotz Lockdown

Fit bleiben trotz Lockdown

Der Lockdown raubt vielen Menschen nicht nur die Nerven, sondern auch gehörig die Motivation. So fällt es manchen tatsächlich schwerer, derzeit regelmäßig zu Hause oder draußen in der Natur Sport zu treiben. Andere wiederum erliegen den vielen Snack-Sünden, die so ein Tag im Homeoffice mit sich bringt. Doch es ist Licht am Horizont, und wir hoffen, euch schon bald wieder in eurer Sauna- und Fitnessinsel Krumbach begrüßen zu dürfen. Und damit ihr bis dahin fit bleibt, haben wir euch fünf Tipps zusammengestellt, mit denen ihr besser durch den Lockdown kommt.

Bewegung an der frischen Luft
Wer jetzt viel im Homeoffice arbeitet, sollte genügend Zeit an der frischen Luft verbringen. Denn je mehr man sich bewegt, umso besser. Und dafür bietet sich jede Gelegenheit. Nutze die Treppen statt den Aufzug. Geh statt der Abkürzung den längeren Weg zum Einkaufen. Laufe regelmäßig in der Mittagspause eine Runde um den Block oder am besten nach Feierabend in der Natur.

Keine Snack-Sünden kaufen
Gemäß dem Motto „Was nicht da ist, führt dich nicht in Versuchung“ solltest du Süßigkeiten, Snacks und Co. zeitlich begrenzt aus deiner Wohnung verbannen. Denn während im Büro die soziale Kontrolle meist größer ist, scheint der ein oder andere im Homeoffice deutlich mehr mit dem Heißhunger zu kämpfen. Und da dieser kopfgesteuert ist, überlistet man sich am besten, indem die Verfügbarkeit gesteuert wird. Und wenn einen der Heißhunger packt, ruhig zu Obst oder Früchtetees greifen. Die lindern meistens schon den ersten „Naschimpuls“.

Unbedingt ausreichend Wasser trinken
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt zwei Liter Wasser am Tag. Wasser ist nicht nur wichtig für den Nährstoff- und Flüssigkeitshaushalt, sondern sättigt zudem auch. Zum Abnehmen empfiehlt sich besonders stilles Wasser.

Tagesabläufe definieren und einhalten
Der Lockdown stellt eine Umstellung in den gewohnten Alltag dar. Gerade wenn es einem schwerfällt, sich an die derzeitige Situation anzupassen, kann es helfen, auf bestehende Pläne zurückzugreifen, um Bewegung in den Alltag zu integrieren. Zum Beispiel mit einem festen Laufplan oder Home-Workouts, die sich gut im Zuhause umsetzen lassen. Wer sich dann noch realistische Ziele steckt, wie jeden Tag 1 Stunde Spazieren oder 30 Minuten Laufen, schafft sich kleine Erfolge, die besser einzuhalten sind und gut für die Fitness und für die Psyche sind.

Gesund vorkochen
Damit es im Homeoffice schnell geht, holt man sich ein Brötchen vom Bäcker oder schiebt zwischen zwei Online-Meetings eine Tiefkühl-Pizza in den Ofen. Das ist allerdings auf Dauer nicht gut für den Körper. Am besten man bereitet am Vorabend etwas mehr von einem gesünderen Gericht vor, sodass man am nächsten Tag ohne großen Zeitaufwand ein gesundes Gericht zum Mittagessen hat. Besonders gut eignen sich dafür zum Beispiel Suppen.

Power-Gemüse mit gesundem Knusper-Putenschnitzel

Power-Gemüse mit gesundem Knusper-Putenschnitzel

Egal ob du dich zurzeit zu Hause oder an der frischen Luft auspowerst: Mit diesem leckeren und gesunden Rezept bist du jederzeit gut gerüstet, um mit Elan und Kraft die nächste Sporteinheit durchzuziehen. Denn mit dem knusprig-leckeren Putenschnitzel mit Haselnusspanade und dem Wintergemüse Rotkohl versorgst du dich gleichzeitig mit wichtigen Proteinen, Vitamin C und Vitamin K. Dazu noch die vielen Mineralstoffe aus dem Apfel und die sekundären Pflanzenstoffe aus dem Porree und voilà, du hast das perfekte Power-Fitness-Gericht. Damit bleibst du garantiert fit, bis wir dich beim Training in der Sauna- und Fitnessinsel Krumbach wiedersehen.

So lange dauert’s:

  • Vorbereitung: 10 Minuten
  • Kochzeit: 15 Minuten

Das brauchst du für 4 Portionen:

  • 1 kg Porree
  • 400 g frischen Rotkohl
  • 1 Apfel
  • 1 EL Butter (20 g)
  • 1 Ei
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 4 Putenschnitzel (ca. 700 g)
  • 1 EL Öl
  • Salz und Pfeffer

So geht’s:

  1. Porree, Rotkohl und Apfel waschen. Porree in Scheiben, Rotkohl in Streifen und den Apfel in Stücke schneiden.
  2. Das Ei in einem Suppenteller verquirlen. In einem zweiten Teller die gemahlenen Haselnüsse geben
  3. Eine tiefe Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen. 1 EL Butter hinzugeben und Porree, Rotkohl und Apfel 10 min unter gelegentlichem Wenden braten.
  4. In der Zwischenzeit die abgetrockneten Putenschnitzel durch das Ei ziehen, kurz abtropfen lassen und anschließend in den Haselnüssen wenden.
  5. In einer zweiten Pfanne 1 EL Öl bei mittelstarker Temperatur erhitzen und die Putenschnitzel von jeder Seite ca. 3 min anbraten.
  6. Den Porree-Rotkohl mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit den Putenschnitzeln servieren.

Das ist drin/Portion:

Kalorien: 445 kcal
Protein: 49 g
Fett: 18 g
Kohlenhydrate: 16 g

Trainingstipp: Maximalpuls ermitteln

Trainingstipp: Maximalpuls ermitteln

Egal ob Spinning, Laufen, Rudern oder sonstiger Ausdauersport, egal ob draußen an der frischen Luft oder hoffentlich bald auch wieder bei uns in der Sauna- und Fitnessinsel Krumbach: Wechselnde Intensitäten sind enorm wichtig. Die lassen sich am einfachsten durch ein Training in unterschiedlichen Herzfrequenzzonen erzielen. Die Basis für deren Berechnung ist die maximale Herzschlagfrequenz (HFmax), kurz der Maximalpuls. Er gibt an, wie schnell das Herz maximal pro Minute schlagen kann. Dies hängt aber sehr stark von Geschlecht, Alter, Trainingszustand, Tagesform und auch genetischen Voraussetzungen ab. Ganz genau lässt sich der Maximalpuls deswegen nur beim Kardiologen messen. Doch es gibt einige Formeln, mit denen du deinen Maximalpuls zumindest annähernd bestimmen kannst.

Die Faustformel

Die einfachste, die so genannte Faustformel lautet:

Maximalpuls = 220 – Lebensalter in Jahren

Der 42jähriger Läufer Peter hätte demnach einen Maximalpuls von 178. Will Peter im Herzfrequenzbereich von 60 bis 70 Prozent trainieren, sollte die Pulsuhr zwischen 106 und 124 Schlägen pro Minute anzeigen. Allerdings sind hier Abweichungen von bis zu 30 Schlägen/Minute drin.

Es geht auch genauer

Etwas genauer ist eine vom deutschen Leichtathletik-Experten Winfried Spanaus im Jahr 2000 entwickelte Formel, die auf den Ergebnissen von mehr als 600 Studienteilnehmern basiert und das Geschlecht berücksichtigt. Trotzdem sind auch hier Abweichungen von bis zu 10 Schlägen zu verzeichnen.

Bei Männern: Maximalpuls = 223 – 0,9 × Lebensalter in Jahren

Frauen: Maximalpuls = 226 – 1,0 × Lebensalter in Jahren

Der 42jähriger Peter kommt hier auf einen Maximalpuls von immerhin 185.

Das Gewicht macht’s

Eine dritte Formel von Sally Edwards, einer US-amerikanischen Triathletin, bezieht auch noch das Körpergewicht mit ein. Sie lautet:

Bei Männern: Maximalpuls = 214 – (0,5 x Lebensalter in Jahren) – (0,11 × Körpergewicht in Kilogramm)

Bei Frauen: Maximalpuls = 210 – (0,5 x Lebensalter in Jahren) – (0,11 × Körpergewicht in Kilogramm)

Angenommen, Peter wiegt 85 kg, läge sein Maximalpuls bei 184.

Wie fit bin ich?

Die australische Wissenschaftlerin A.P. Hills hat 1998 neben Geschlecht und Lebensalter auch noch den Trainingszustand berücksichtigt, jedoch nicht das Körpergewicht:

Bei untrainierten Männern: Maximalpuls= 214 – (0,8 x Lebensalter in Jahren)

Bei untrainierten Frauen: Maximalpuls = 209 – (0,7 x Lebensalter in Jahren)

Bei trainierten Männern: Maximalpuls = 205 – (0,5 x Lebensalter in Jahren)

Bei trainierten Frauen: Maximalpuls = 211 – (0,5 x Lebensalter in Jahren)

Übergewichtige: 200 – halbes Lebensalter.

Peter ist als Läufer gut trainiert. Sein Maximalpuls liegt demnach bei 184, wäre er untrainiert käme er auf 180.

Die Faustformel sollte aufgrund der möglicherweise hohen Abweichungen am besten nicht angewendet werden. Dafür eignet sich eher eine der drei anderen Formeln.

Übelkeit nach Sport – Ursachen und schnelle Hilfe

Übelkeit nach Sport – Ursachen und schnelle Hilfe

Sport ist gesund und hält fit. Gerade nach den üppigen Weihnachtsfeiertagen verspüren viele den Drang, sich sportlich zu betätigen. Wie kommt es aber, dass manch einer oder eine dann nach einem Trainingsprogramm über Übelkeit klagt? Wissenschaftler haben dieses Phänomen untersucht, um die Ursachen und die besten Methoden zur Vorbeugung herauszufinden.

Während einer sportlichen Aktivität wird Blut in die Muskeln umgeleitet, da hier viel mehr benötigt wird. Es kann vorkommen, dass dann Organe nicht mehr gut durchblutet werden. Wenn der Magen-Darm-Trakt beeinträchtigt wird, entsteht das Übelkeitsgefühl. Auch brauchen die Lungen mehr Luft, um die erhöhte Aktivität zu stützen, und dann atmen wir schneller. Dieses vermehrte Schlucken von Luft kann das Übelkeitsgefühl auch hervorrufen.

Eine weitere häufige Ursache der Übelkeit nach Sport ist die Unterzuckerung. Beim Sport wird der Zucker schneller verbraucht, und wenn der Körper den Zuckermangel spürt, reagiert er mit Übelkeit und anderen Symptomen wie Zittern, Kopfschmerzen und Schwindel. Daher ist es ratsam, vor dem Sport mit einer kohlenhydratreichen Mahlzeit vorzubeugen. Auch hilft Traubenzucker oder ein gesüßtes Getränk während des Sports, den Blutzucker wieder zu erhöhen. Hingegen kann eine fettreiche Mahlzeit kurz vor dem Sport wiederum die Ursache für eine Übelkeit während des Trainings sein.

Bei Menschen mit hohem Blutdruck kann Sport Übelkeit verursachen. Der hohe Blutdruck könnte durch moderaten Sport gesenkt werden, jedoch steigt bei Beginn der sportlichen Aktivität der Blutdruck vorübergehend an, und das führt zu Übelkeit. Hier gilt es, das Training anzupassen. Vorsicht ist geboten, wenn zur Übelkeit nach dem Training Symptome wie Engegefühl in der Brust, Druckgefühl, Herzrasen oder Herzstolpern hinzukommen. Diese Symptome weisen auf eine Herzkrankheit hin. Unbedingt vom Arzt untersuchen lassen! Auch Stress kann zu Übelkeit führen, insbesondere bei sehr stressvollen Situationen wie einem Wettkampf. In aller Regel verschwindet die auftretende Übelkeit nach dem Sport aber wieder.

Hier ein paar Tipps von deiner Sauna- und Fitnessinsel Krumbach, die du ergreifen kannst, wenn dir nach dem Sport übel wird:

  • Als erste Maßnahme hinsetzen oder hinlegen, um sich auszuruhen und dem Körper die Gelegenheit zu geben, seine Kräfte wiederzuerlangen. Langsam atmen.
  • Ebenso hilfreich ist es, Wasser am besten ohne Kohlensäure in kleinen Schlucken zu trinken. Da Übelkeit nach Sport oft bei Dehydrierung entsteht, sollte man sicherstellen, dass der Körper genug Flüssigkeit bekommt, um das Übelkeitsgefühl zu vermeiden.
  • Um die Unterzuckerung zu vermeiden, kann man statt Wasser auch gesüßte Fruchtschorle trinken.
  • Übelkeit nach dem Sport kann man auch vermeiden, indem man beim Ausruhen die Augen offen hält. Also erst einmal auf ein Nickerchen verzichten.
  • Auf das richtige Atmen sollte man während des Sports achten. Wenn man sich konzentriert und langsam atmet, wird der Blutdruck nicht mehr schnell hochgehen, und das Übelkeitsgefühl entsteht erst gar nicht.
  • Hitze soll man vermeiden, um keine zusätzliche Flüssigkeit zu verlieren.
  • Wie bei jeder anderen Aktivität, ist es besonders wichtig, dass man seine eigene Grenze kennt und diese nicht überschreitet. Man muss seinen Körper und die Zeichen, die er gibt, wahrnehmen, um Übelkeit nach dem Sport zu vermeiden.

Wenn Übelkeit nach Anstrengung einmal oder selten auftritt, ist das kein Grund, sich Sorgen zu machen. Nachdem der Körper sich erholt und die Energie wiederhergestellt wird, verschwinden die Symptome. Falls die Übelkeit öfter vorkommt, liegt wahrscheinlich ein anderer Grund vor und diesen Grund muss man unbedingt mit einem Arzt klären.